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Rhythmus

Bau dir Schlagmuster für die rechte Hand, hör sie dir an und übe sie über echte Akkordwechsel. Das Raster zeigt bei jedem Kästchen, ob die Hand gerade nach unten oder oben pendelt, auch dort, wo sie die Saiten verfehlen soll.

Taktart
Raster
80 BPM
gerade
↓ ↑Schlag>Akzent×Dämpfer (Chuck)BBasston↓Luftschlag: Hand bewegt sich, trifft nichtKästchen antippen: Schlag wechseln. Kleiner Pfeil oben: Richtung ↓/↑ umschalten (blau = vom Pendel abweichend)
Als Noten

Schrägstriche sind Akkordschläge, × ein Dämpfer, die Note unten ein Basston. ⊓ heißt Abschlag, V Aufschlag. Ein Bogen zeigt, dass der Akkord weiterklingt.

Als Text

D = Abschlag, U = Aufschlag, D> = mit Akzent, x = Dämpfer, B = Basston, – = Luftschlag. Zum Aufschreiben ins Songheft.

Musterbibliothek

Bekannte Schlagmuster

Ein Klick lädt das Muster in den Editor. Dort kannst du es abändern, verlangsamen und über eine Akkordfolge laufen lassen.

Grundlagen

Taktarten und Zählen

Die Taktart sagt zweierlei: wie viele Schläge ein Takt hat und wie sie unterteilt werden. Einfache Takte (2/4, 3/4, 4/4) haben Viertel als Schlag, jede Viertel teilt sich in zwei Achtel. Zusammengesetzte Takte (6/8, 12/8) haben punktierte Viertel als Schlag, jeder Schlag teilt sich in drei Achtel. Darum fühlt sich 6/8 wie „zwei Schläge mit Dreier-Wiege“ an und nicht wie sechs gleich starke Schläge.

3/4 und 6/8 haben beide sechs Achtel pro Takt. Der Unterschied liegt in der Betonung: 3/4 zählt 1 + 2 + 3 + (drei Gruppen à zwei), 6/8 zählt 1 2 3 4 5 6 mit Gewicht auf 1 und 4 (zwei Gruppen à drei). Probier es im Editor: Gleiche Kästchen, anderes Gefühl.

Ungerade Takte wie 5/4 und 7/8 setzen sich aus Zweier- und Dreiergruppen zusammen, meist 3+2 oder 2+2+3. Wer die Gruppen mitzählt („1 2 3 1 2“), verliert den Faden nicht.

TaktartGefühlZählen (Achtel)
4/4vier gleichmäßige Schläge1 + 2 + 3 + 4 +
3/4Walzer, schwer – leicht – leicht1 + 2 + 3 +
2/4Marsch, Polka1 + 2 +
6/8zwei wiegende Schläge1 2 3 4 5 6
12/8vier wiegende Schläge, Slow Blues1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
5/43+2, schwebend1 + 2 + 3 + | 4 + 5 +
7/82+2+3, stolpernd1 2 | 3 4 | 5 6 7

Swing verschiebt jede zweite Achtel nach hinten. Gerade Achtel teilen den Schlag 50:50, voller Shuffle etwa 67:33, also wie eine Triole aus Viertel und Achtel. Mit dem Swing-Regler hörst du den Übergang.

Für die Schlaghand

Tipps & Tricks