Jeder Akkord einer Tonart entsteht auf dieselbe Weise: Man nimmt einen Ton der Tonleiter und stapelt jeden zweiten Ton darüber. Ob daraus Dur, Moll oder vermindert wird, entscheidet allein die Tonleiter. Wähle Tonart und Tonleiter, tippe eine Stufe an und sieh, wie aus Terzen ein Akkord wird.
Die Tonleiter von C-Dur über zwei Oktaven. Tippe einen Ton an: Er wird zum Grundton, und jeder zweite Ton darüber kommt dazu.
Dasselbe Verfahren auf jedem Ton der Tonleiter ergibt sieben Akkorde. Die römische Zahl nennt die Stufe: groß für Dur, klein für Moll. Unter den Karten stehen alle sieben als Notenstapel: Auf dem Notensystem liegen die Töne eines Terzstapels immer alle auf Linien oder alle in Zwischenräumen.
Alle vier Tonleitern auf demselben Grundton C. Hell hinterlegt ist, was sich gegenüber natürlich Moll ändert. Tippe eine Zeile an, um sie oben zu verwenden.
Zwischen zwei Tönen, die in der Tonleiter einen Ton auseinanderliegen, liegt eine Terz. Stapelt man Terzen, klingen alle Töne zusammen und reiben sich nicht: Das ist der Grundbauplan fast aller Akkorde in Pop, Rock, Klassik und Jazz.
Eine Terz überspringt einen Ton der Tonleiter, umfasst also zwei Schritte. Ob sie groß (4 Halbtöne) oder klein (3 Halbtöne) wird, hängt davon ab, ob zwischen den Tönen ein Halbtonschritt liegt. Weil die Halbtonschritte in der Tonleiter fest verteilt sind, ergibt sich für jede Stufe immer derselbe Akkordtyp, in jeder Tonart.
| Unten + oben | Ergebnis | Quinte |
|---|---|---|
| groß + klein (4 + 3) | Dur | rein (7) |
| klein + groß (3 + 4) | Moll | rein (7) |
| klein + klein (3 + 3) | vermindert ° | vermindert (6) |
| groß + groß (4 + 4) | übermäßig + | übermäßig (8) |
Beim Vierklang kommt eine dritte Terz dazu. Die Septime ist dann groß (11 Halbtöne, maj7), klein (10, „7“) oder vermindert (9, °7).
In der Praxis mischt man: Ein Moll-Stück in a nimmt meist die Akkorde aus natürlich Moll, aber E oder E7 statt Em als Dominante.
Die Akkorde einer Tonart haben Rollen. Die Tonika (I) ist das Zuhause, die Subdominante (IV) führt weg, die Dominante (V) baut Spannung auf, die sich in die Tonika auflöst.
Wie Folgen daraus entstehen, zeigt Akkordfolgen; wo die Stufen im Kreis liegen, der Quintenzirkel. Eine Basslinie über diese Akkorde baut die Seite Walking Bass.